Aktuelles & News2020-06-01T20:26:43+02:00

Outdoorkochen in der Guide Academy Europe – Workshops für Guides, Pädagogen und Leiter

Outdoorkochen wird 2022 einer unserer Themenschwerpunkte werden.

Unsere Tagesevents für jedermann und jederfrau bei TREKK N Guide in Haag  im Odenwald sind:

Weiterbildungen zu Outdoorkochen in der GAE 2022

Für Pädagogen und Leiter bieten wir mit der Guide Academy Europe 2022 erstmals Weiterbildungen dazu an. Die Termine werden derzeit aufgrund der Coronaentwicklung schrittweise neu erstellt.

Outdoorkochen…was ist das ?
Outdoorkochen ist mehr als nur Materialschlachten und fette Braten…es ist Abenteuer, Kunst und Natur, Kulinarik, Bush Craft und Fantasie…:-)!Es ist ein Genuss für sich, draußen zu sein und sich nicht nur selber verpflegen, sondern sich auch unter Touren- oder Campbedingungen verwöhnen zu können! On in Schweden oder anderswo der frische Fisch, im Camp der frische Rührkuchen, das behelfsmäßige Räuchern oder große Töpfe frischen Eintopfes für ganze Gruppen…die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Niemand muss unterwegs 3 Wochen Tomaten Rot-Weiß oder nur Astronautenfutter zu sich nehmen….kann man schon, wenn man das will. Jedoch ist es nach einem langen Tourentag ein Hocherlebnis sich vor dem Zelt sitzend schön zu bekochen. Wir stehen drauf..:-)! Und wollen das gerne an Interessierte weitergeben.

Kochen mit Kids
Seit 40 Jahren, beginnend bei den Pfadis wo wir selber im alten Kochgeschirr und im großen, verbeulten Hordentopf unterwegs kochten (man bedenke: in den 80er Jahren gab es kein Tütenfutter wie heute- wir haben nahezu alles frisch gekocht. Auch auf den wochenlangen Trekkingtouren in ganz Europa). Seit 2009 kochen wir bei den Kids Camps für das Forstamt Baden-Baden oder auch den neueren Camps im Odenwald. Hier findet ihr Events im Odenwald für die Freizeit und zum Spaß mit Familie oder als Solobucher.

Wir legen beim Outdoorkochen großen Wert auf…und wissen aus Erfahrung, dass es unseren Gästen auch so geht:

  1.  Regionale Produkte
  2. Ausgewogenen Rezepte
  3. Pfiffige und kreative Küche
  4. Bestes Fleisch und frisches Gemüse
  5. Frischer Fisch aus heimischer Quell

Kosten für UNSERE Kochevents – Gäste zum Abendessen einladen

Tierwohl, Natur- und Klimaschutz auf der eigenen kleinen Ebene und echter Genuss stehen sich nicht im Wege…jedoch sind die Kosten dann eben etwas höher. Qualität kostet hier tatsächlich mehr. Um auch nichts weg zu werfen oder im Überfluss zu baden, planen wir reichlich und gut…aber nicht über die Maße. Es bleibt erfahrungsgemäß bleibt aber dafür immer genug über, um abends noch den Partner oder einen Freund zum Essen einzuladen, so dass alles verputzt werden kann. Oder es wandert in die mitgebrachten Tupperdosen und erfreut am nächsten Tage noch mal zu Hause


Wie wird Outdoorkochen oft gesehen?

Um mit vielen verschobenen Bilder aufzuräumen schauen wir aber dich mal in die Richtung wie es oft gesehen wird. Wer an Outdoorkochen denkt, hat meist zwei reichlich unvollständige Bilder vor Augen:

Der Feldkoch im Biwak..traumatische Erlebnisse von früher
Die einen erinnern sich entweder wehmütig oder fluchen beim Gedanken an Essen und an die Zeit beim Militär…Dosenfraß, Epa oder halbgare „Kocherei“ auf dem Esbitkocher. Hustend und würgend, fluchend und Essen, das eher auf Betriebsstoffzufuhr reduziert wird…Kampfkrafterhaltung statt Genuss. Da hat sich heute viel getan. Der früher als Luxus empfundene Anspruch des einfachen Obergefreiten: Es soll auch schmecken“ ist mittlerweile angekommen.
Dafür findet Outdoorkochen dort kaum mehr statt…das Wissen ist nahezu verloren gegangen. Die letzte Reservedienstleistung 2020 hat bei der Feldwebelanwärter-Weiterbildung „Leben im Felde“ auch das Outdoorkochen massiv beleuchtet….und reichlich große Augen geschaffen.
Wie bei den Guideausbildungen hat sich gezeigt, dass in den meisten Köpfen doch dieselben Anfangsbilder sind…die leider zu schnell hingenommen werden.
DAS wollen wir ändern!

  • am Feuer kann man nicht richtig kochen
  • keine Erfahrung im Umgang mit feldmäßigen Bedingungen (analog zu tourenmäßigen Bedingungen)
  • kaum Wissen über Nahrung und Ernährung
  • fehlende Feuerkunde
  • kaum Materialkenntnisse

Die andere Sicht ist die der hungrigen Männer.

Halbe Sau auf Toast…oder auch „Fleisch ist mein Gemüse“. Bei vielen Outdoorkochveranstaltungen fällt auf, dass auf den Bildern oft die großen, starken Outdoormänner zu sehen sind… Kinder und Frauen sind sehr häufig wesentlich weniger oft zu sehen. Ein schönes Stück Braten ist schon was Feines, jedoch genügt das unseren Qualitätsansprüchen an Nahrung und Spaßfaktor nicht im Geringsten – für unsere Gäste wollen wir mehr :-)! Die Riesenbraten können wir auch….wir mögen aber weder Billigfleisch noch mit Riesenmengen, wo am Ende nur noch Völlerei und Wegwerfen stehen.

 

 

 

Januar 17th, 2022|

4×4-Reisen Guide Academy Europe

…links und rechts stehen die kleinen Zelte versteckelt im Wald bei der Trekking Guide Ausbildung…alle Zelte? Nein! Da steht ein großer Karren mit Dachzelt rum…klar, dass der neugierig macht und die Kollegen sich drum herum scharen und sich fragen, was das nun genau ist, und wieso auf dem Dach. Besonders interessiert dabei natürlich, wie sich das denn so zeigt, wenn man abends doch mal etwas angedüdelt vom Lagerfeuer kommt und dann die kleine Treppe hochmuss, oder die beiden Bewohner sich mal nachts doll liebhaben wollen..:-).
Kosten interessieren natürlich auch…ebenso wie die beiden Bewohner selber.

 

 

Nina und Sebastian…

 

Beide haben schon einige Km auf dem Tacho als Reisende…halb Afrika, wie die Aufkleberbatterie durchreister, afrikanischer Länder  am Kotflügel ebenso beweist, wie die schönen Bilder. Dabei kommen sie beide eher ruhig und alles andere als überkandidelt, wie so mancher protzende „Offroad-Abenteurer“ daher. Fast dass man sie nötigen muss, doch mal zu erzählen…aber wenn die dann mal erzählen, ist es spannend, amüsant und vor allem merkt man: die wissen ganz genau, was sie da tun.

Wer so oft dort unterwegs war, wo es nicht ganz so einfach zu leben ist wie hier bei uns, wo staatliche Strukturen so ganz anders aussehen und die Menschen so ganz anders leben, da fühlen sich die beiden wohl.

Und wenn es dann mal nicht mit dem Brummi ist, dann radelt man eben mal durch Uganda..zum Tee oder so:-)

Was macht weite Reisen eigentlich aus?

  • Freude an der Ferne
  • Freude an Menschen
  • Vertrauen in sich und die Welt
  • Realitätssinn
  • Gute Planung
  • Exakte Vorbereitung
  • Materialkenntnis
  • Improvisationsfähigkeit
  • Interkulturelle Kompetenzen
    Umsicht
  • …….

Seminare 2022 …rund um die Themengruppe 4×4-Reisen, Radeln, Notfalltraining für Reisende, Reisesicherheit…

In Planung sind u.a. mit Nina und Sebastian derzeit Seminare zum Thema: „4×4- Gut planen und Sicher vereisen“, sowie erste kurze Radtouren bzw. ein Camp für interessierte künftige Radelreisende….hier im Lande wie auch Overseas!

Über Themen, Inhalte und Termine informieren wir euch im Januar- Newsletter 2022

 

Reisenden -Notfalltraining mit Wancoo Adventure

Daneben sind in Planung thematisch weiterführende Seminare mit Lukas von Wancoo Adventures in Vorbereitung. Lukas ist Gründer und Inhaber. Er handelt mit hochwertiger Ausrüstung…sein Steckenpferd sind jedoch die professsionellen Ausbauten von 4×4 -Fahrzeugen und Wohnmobilen.

Daneben planen wir Kochevents ebenso wie Messerbauseminare.

Sympathisch, praktisch, detailliert und handwerklich hervorragend. Lukas und seine Firma stellen wir euch mim kommenden Newsletter im Januar vor.

Dezember 31st, 2021|Schlagwörter: , |

Dogtrekking Guide Academy Europe 2022

2022 wird in einem „neuen“ alten Feld neue Entwicklungen bringen…Dogtrekking geht wieder verstärkt an den Start!

Dogtrekking …auch im Winter?

Und wie man sieht, geht das auch ganz wunderbar im winterlichen Lappland…der Pfiffi hat sich den Allerwertesten nicht abgefroren und wie ein guter Guide genutzt, was er zur Verfügung hatte..:-). das musste ihm niemand anschaffen oder erklären…er war clever und eben pfiffig:-)!

Was passiert in 2022?

Mit der Zusammenarbeit mit Caro als Hundetrainerin und Unterstützung einzelner Guides, die ebenfalls Hunde haben, wollen wir in 2022 wieder erste Seminare bzw. Wochenendtouren anbieten. Sie sind derzeit in Erarbeitung und finden zeitnah auf die Seite.

Schwerpunkte werden:

A. Einsteigerseminar in Campform
Hier gehts ganz entspannt um die absoluten Basics, um schnell in die Stiefel und ins Thema zukommen, ohne unnötig Geld für unnötige „Spezialausrüstung“ auszugeben, oder sich allzu tief in die Tasche lange zu lassen. Gleichzeitig natürlich auch, um von vorhanden Erfahrungen anderer ganz schnell zu profitieren…mancher Anfangsfehler kann gut vermieden werden.
Terminplanung läuft…ganz grob gesagt wird es am Beginn der warmen Jahreszeit sein.

B. Kurztrekkingtor, z.B. im Odenwald mit ein paar Hunde-Mensch-Teams, wo wir dann unterwegs sein werden. Tagsüber trekken wir, abends genie0ßen wir unser Zeltleben.
Terminplanung wird grob im Sommer sein.

C. Personell Trainings, zum Bsp. zur Urlaubsvorbereitung als Paar oder auch als Einzelläufer…da geht jederzeit was auf Zuruf!

Mich als alten Hundefreund, der das Glück hatte, über einige Jahre einen wunderbaren Berner-Sennen/Zwergschäfermix im Dienst bei den Gebirgsjägern mitnehmen zu können, freut es um so mehr. Die zumeist positiven Erlebnisse mit einigen Hunden von Teilnehmern während der Trekking Guideausbildungen oder mit Kunden haben mich immer wieder dran denken lassen…jedoch ist jetzt mit Caro jemand am Start, der viel mehr Wissen und Erfahrung dazu mitbringt.

Und so legen wir eben auch gleich los!

Hier findet ihr Caros Selbstvorstellung zum Thema:

Hunde begleiten mich schon mein ganzes Leben. Mit Hunden aufgewachsen, war es mit Anfang 20 soweit und der erste eigene Hund zog bei mir ein. Das es dann gleich zwei wurden war eher Zufall als wirklich durchdacht. So kam es auch, dass ich eine Hundetrainerausbildung in München absolvierte, denn die Erziehung von zwei Welpen gleichzeitig erforderte viel Wissen und Konsequenz, die normale Hundeschule hat da nicht ausgereicht. Außerdem wollte ich mehr über das Wesen und die Erziehung von Hunden lernen.

Nachdem die erste Zeit der Erziehung vorbei war, kam der schöne Teil des Hundehalter-Daseins: Ausflüge und Urlaube. Schnell war klar, klassische Gassirunden im Park und Hotelurlaube sind nichts für mich – und auch nicht für meine Hunde.

Damals noch wohnhaft in der Nähe von München, fingen wir an die ersten Berge zu besteigen und lange Touren zu unternehmen. Von gemütlichen Wandertouren, über mehrtätiges Trekking bis hin zu Gratwanderungen haben wir viel gemeinsam erlebt. Dennoch habe ich gemerkt, es gibt noch einiges was ich lernen kann und möchte. Ich wollte mehr über die Themen Orientierung, Navigation, Outdoor-Basis Wissen, Sicherheit- und Notfallmanagement, Naturschutz und Erste-Hilfe-Outdoor lernen. Und wie plant man eigentlich eine eigene Trekking-Tour? Die Ausbildung bei der Guide-Academy hat mich sehr praxisnah in jedem Bereich so gut geschult, um sicher auf Tour gehen zu können. Jetzt bin ich Nature Walking Guide mit dem Ziel den geprüften Outdoor-Guide nächstes Jahr abzuschließen.

Jetzt bleibt noch die Sache mit dem Hund, denn immer mehr wurde klar: Die klassische Hundeausbildung und -ausrüstung reicht für Trekking Touren nicht aus. In welcher Hundeschule lernt man schon wie man seinen Hund sicher über einen Fluss bringt oder wie man sich auf einer Kuhweide verhalten soll?!

Die Anforderungen an den „Outdoor-Hund“ sind komplexer als die an einen Familienhund, die Kommandos und die Zusammenarbeit eine ganz andere – denn beherrscht der Hund die wichtigsten Kommandos, kann es ihm das Leben retten und unter Umständen auch deins. Über allem steht Vertrauen, der Hund muss sich auf seinen Menschen verlassen können und auch anders herum. Auch muss man seinen Hund kennen, einschätzen und führen können. Nur so kommt man als Mensch-Hund-Team. Neben der tollen gemeinsamen Erfahrung, baust du außerdem eine enge Bindung zu deinem Hund auf und ihr werdet ein starkes Team.

Durch meine Ausbildung bei der Guide Academy und meiner Erfahrung als Hundetrainerin sowie Event Managerin für  Reisen, sind die Teilnehmer und ihre tierischen Begleiter Mittelpunkt meiner Aufgabe als Outdoor Guide für Trekking Reisen mit Hund. Die Kooperation zwischen der Guide Academy und der Hundeschule Friendly Dog bringt über 20 Jahre Outdoor Erfahrung und 10 Jahre Hundetraining zusammen und bringt euch das bei, was ihr für eure Outdooraktivitäten mit Hund wissen müsst.

Schaut einfach mal wieder vorbei…wir informieren, wenn es dazu Neuigkeiten und  festgelegte Termine gibt!

Newsletter der Guide-Academy Europe

Den neuen Newsletter  von der Guide Academy und Trekk-N-Guide findet ihr hier.
Viel Spaß beim Lesen und wenn ihr mögt auch danke fürs Weiterleiten.
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Zum Archiv für vorherige Newsletter
Hier könnt ihr euch auch für den NL  anmelden.
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Dezember 9th, 2021|Schlagwörter: , , , |

Outdoor mit Rollstuhl

Für Outdoor mit Rollstuhl gilt für uns ab heute:
„Geht nicht, gibt es nicht“….etwas platt, aber durchaus oft dann doch genau so  richtig.

Hier findet ihr einen einfachen ersten Start-Up-Artikel zum Thema. Wir haben ihn aus gutem Grund bei TREKK-N-Guide. Die Outdoor Profis geschrieben…das ist unsere Ecke für die Freizeitaktivitäten ohne Ausbildungs- oder Weiterbildungscharakter.

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Dezember 6th, 2021|

DOG-Trekking 2022

Mit Caro findet nun eine weitere bestausgebildete Verstärkung ins Lehrteam….für: DOG-Trekking 2022!

Sie steht für Abenteuer mit Plan, Fachkönnen und viel Spaß! Seit vielen Jahren führt sie Hunde auch draußen auf Tour ebenso, wie im Alltag und ist dafür fachlich bestens ausgebildet und geprüft.
Vom ersten Tag der Trekking Guideausbildung (GAE) 2021 aktiv mit Hund dabei, folgt sie auch den Plänen für ihren eigenen Business. Da wollen wir aber nicht vorgreifen. Wir stellen es vor, wenn es soweit ist….schon sehr bald:-)!
Wir freuen uns auf die Kooperation mit ihr und die kommenden Unternehmungen unter ihrer Leitung….für unsere Teilnehmer ein echter Reingewinn. Ihre Schwerpunkte im eigenen Business erläutert sie im Artikel im Dezember-Newsletter in eigenen Worten.
Als ausgebildete Hundetrainerin, Nature Walking Guide (GAE) und angehender Trekking Guide ist sie unser künftiger Fachinstructor für….genau: DOG-Trekking! Wir freuen uns, diese Fähigkeitslücke nun schließen und eine toughe, absolut ins Team passende Mitstreiterin dabei zu haben!

DOG-Trekkking ist eine spezielle und spannende Spielart, mit dem Hund auf Tour zu sein.  Für die GAE können wir nun schrittweise besondere Workshops und mittelfristig den DOG-Trekking Guide als Weiterbildung auf neu fundierte Füße stellen. Für Trekk-N-Guide.Die Outdoorprofis sind nun fachlich fundiert geleitete Touren ab 2022 machbar. Für das Frühjahr planen wir je nach Coronalage ein erstes Camp für DOG-Trekking-Interessiert und je nach Interesse auch eine kleine Trekkingtour mit den Vierbeinern. Dabei geht es nur in kleinen Gruppen raus. Infos hierzu findet ihr ab Jahresende auf der Website.

Herzlich willkommen im Lehrteam Caro…stets gute Kunden, tolle Touren und stets gesunde Heimkehr!

Happy Trails

Schneeschuh Guide GAE und Winter Guide GAE 2022

Die Termine für Winter 2021/2022 stehen nun endlich abschließend…trotz Corona hoffen wir das Beste und werden das nun genau beobachten, ob was geht oder nicht!

Winter…das besondere Outdoorerlebnis!

Das Outdoorleben im Winter ist ein traumhaftes Erlebnis für sich und verlangt für den Privatier wie auch den Guide spezielles Können. Das Zelt richtig aufstellen, sich und die Ausrüstung trocken halten und auch bei Wind und Nässe ein Lächeln im Gesicht zu haben…das ist es, was wir den Teilnehmern und Gästen näher bringen wollen. Dazu haben wir den Kurzlehrgang „Schneeschuh Guide“ aufgestellt, der sich in 3 Modulen mit diesem tollen Thema intensiv befasst. Er ist zugleich Teil der Ausbildung „Winter Guide“, die mit der Ausbildungswoche in Schwedisch-Lappland ein einzigartiges Erlebnis bereithält.
Und die die einzige Ausbildung dieser Art am Markt ist…!
In Saltoluokta, einer der schönsten STF-Fjällstationen nehmen wir Quartier und freuen uns neben der tollen Gastfreundschaft an der blendenden Weite und der rauen Witterung Lapplands.

 Winter Guide Ausbildung , Schwedisch Lappland…:

Sch….ist das kalt! Aber g….!
Das Klappern der Ski, das Klacken der Back Country Bindungen und hier und da ein grimmiges Lächeln über dem mit Eiszapfen behangenen Bart und den Mützen. SO stellen wir in der GAE uns das Abenteuer Outdoor im Winter in Lappland vor! Wohl wissend, dass uns nun, nach 3 Tagen intensiver Skiausbildung mit unserem steiermärkischen Lehrprofi Klaus die 3 Tage Ausbildungstour bevorstehen. Als alter Berggendarm, Polizeibergführer, Skilehrer und Alpinausbilder hat er sich zuvor in der Gegend auf einer Solotour im Sarek umgesehen und Christoph mit seinen vielen Touren kennt die Gegend ebenso, wie seine Westentasche.
Direkt von der warmen Fjällstation und den Hütten weg ziehen wir in langer Kolonne, jeder mit seiner Pulka an der Hüfte und hier und da noch etwas wackelig auf den langen Brettern los. Schon nach 2 Stunden haben wir den ersten Höhenzug erreicht…im gleißenden Sonnenlicht staunen wir über die (un)verfrorene Schönheit dieser kargen Landschaft.

Christoph freut sich, den Lagerplatz wieder zu finden, den er zusammen mit seinem Kumpel Spiko vor über 20 Jahren im Sommer nutzte. Allen stehet die Freude über dieses herrliche Ausbildungsabenteuer ins Gesicht geschrieben. Nach einem weiteren Stück Weg hangaufwärts verhalten wir auf einem kleinen Plateau und gehen aus dem Zuggeschirr…noch scheint die Sonne und schon bald stehen die ersten im T-Shirt bei der  Arbeit, eine Schneemauer um die Zelte aufzustellen.

Nach einigen Stunden sind alle platt…das Polarleben hat es in sich:-)! Der mitgeführte Bundeswehrtruppkocher schmilzt fauchend Schnee und alle laben sich am heißen Tee. Der Kocher wird die kommenden Stunden unausgesetzt fauchen. 11 Personen und ein Hund brauchen Unmengen Schmelzwasser…Topf um Topf wird geschmolzen und sickert durch ausgedörrte Kehlen. Die Temperaturen fallen nach dem Sonnenuntergang binnen 2 Minuten um 15-18° weiter unter den Gefrierpunkt und kräftiger Wind frischt immer weiter auf.

Uns macht das aber nichts…nach guter alter Gebirgsjägerart haben wir uns einen regelrechten Schneekeller aus schweren Blöcken gebaut, mit den Skiern und einem großen Tarp abgedichtet und den Kocher hereingeholt…dort verbringen wir den zwischenzeitlich zum Sturm herangereiften Wind und freuen uns über das warme Schneehaus.

Morgens ziehen wir weiter und betreiben unterwegs Ausbildung in vielen Themen.
Der alte Trampelpfad zum 10 km entfernt liegenden Weiler B., wo Freunde von Christoph leben hat es in sich….die Pulken sind voll und schwer. Der Trail ist schmal und zieht sich kilometerlang durch schwieriges, durchschnittenes Waldgelände. Waren die meisten vor 3 Tagen noch nicht skigängig, so zeigt sich hier Klaus` hervorragendes Training: Sie schieben, ziehen und fahren mit dem ganzen Geraffel durch kniehohen Pulver abseits aller Wege, auch mal bergab wie die Großen…kaum Stürze, keine Verletzungen.


Auf dem See wieder angelangt überfällt uns ein regelrechter Schneeblizzard, der uns die letzte Wärme aus dem Hemd jagt…der Rotz gefriert an der Nase, der Hund schaut seinen Halter vorwurfsvoll an und wir alle freuen uns auf ein Quartier bei den Sami. Dort angekommen werden wir schurstracks in eine Hütte verfrachtet und machen es uns gemütlich…so oder so ähnlich muss es ausgesehen haben, als Amundsen und seine Truppe in den Hütten lagerte.

Morgens bei strahlendstem Sonnenschein marschieren wir zurück nach Salto, wo wir abends mit einem Hausdinner die Tour beenden. Am kommenden Tag widmen wir uns noch der behelfsmäßigen Ersten Hilfe unter winterlichen Bedingungen, sowie dem Bau von Schneehöhlen bevor wir den letzten Abend einläuten. Am kommenden Morgen müssen wir eine ganze Weile warten und bangen, ob wir über den See kommen…der rasende Wind ist zurück und zeigt uns, wie das hier oben läuft. Die Natur hat dann doch noch ein Einsehen und wir erreichen noch den Bus. Jedoch werden nicht alle den Flieger erreichen…aber das ist eben auch Lappland.

 

Teilnehmererfahrungsbericht Trainingstour im Lehrgang Trekking Guide November 2021

Hier findet ihr einen absolut klasse Artikel eines Teilnehmers vom letzten Modul diesen Jahres…viel Spaß beim  Lesen
Danke vielmals Joni….der ist super geworden:-)!

zum Artikel…>>

November 27th, 2021|

Ausbildung Trekking Guide 2021 – Trainingstour im Harz

Wie jedes Jahr, wenn sich das Ausbildungsjahr dem Ende zuneigt, ist es für mich als Leiter und Gründer der GAE Zeit, den Blick kurz über die Schulter zurück zu wenden.2022 wirft seine Schatten bereits voraus und nach dem Kurs ist vor dem Kurs. Zumal im Februar noch das Wintermodul im Schnee ansteht….. 🙂

Outdoorausbildung und Corona 2021
Lady Carola hat uns einen schwierigen Start im Frühjahr beschert und uns bis heute nicht geschont. Aber toi toi toi…unsere Maßnahmen haben getragen und alle Teilnehmer haben super mitgemacht und sind gesund geblieben. Die vielen Gedanken und Abwägungen, was vertretbar ist und was nicht, waren richtig. Unser deutlich höher ausgelegtes Coronaregime hat sich bewährt! Ich danke allen dafür…ein höheres Gut als die Gesundheit gibt es derzeit nicht und somit sind für uns in der GAE alle Anstrengungen und die nervigen Unannehmlichkeiten wichtig und richtig.

Trainingstour 2021…ein geplantes Abenteuer
Wer loszieht kann so einiges erleben…unsere Teilnehmer sollen neben fundierter Ausbildung , oder besser gesagt „durch fundierte Ausbildung“ vor allem ihren Spaß und tolle Tage haben. Uns sie sollen danach sicher sein: egal was kommt, das kriegen ich gelassen hin.
Wie jedes Jahr im Herbst stapfen Team Peter und Gerrit mit den Trainees durch den dann meist schon recht frischen Harz und lassen es krachen….spannend, abwechslungsreich und interessant. Vor allem aber: REALISTISCH. Unseren Leitssatz“ Train as you guide“ meinen wir so wie er da steht.
Das Team Harz kennt sich, sie harmonieren prima und die Statements der Trainees sagen es deutlich aus: Super gemacht ….! Auch von mir: Gut gemacht Team..:-)!
„Expect the unexpected“ ist das Motto. Denn wer mit Gästen rausgeht, muss sich klar machen:

  •  Pläne haben manchmal nur eine kurze Halbwertszeit
  • Können und Wissen sind ein Paar…das eine geht nicht ohne das andere
  • Wenn Hilfe benötigt wird, sind sie meist der erste Ansprechpartner vor Ort

Was ist die Trainingstour?
Auf der Trainingstour durchlaufen die Trainees unter Realbedingungen einen fordernden Übungsparcours, auf dem sie selber erleben, was sie bereits sicher können und wo es noch der Übung bedarf. Sie ziehen in 2er Teams los, organisieren sich und kommen immer wieder an bestimmten Stellen zusammen…zu erzählen und zu lachen gibt es genug. Und die kalte Jahreszeit im späten Herbst fordert sie real.

Nach so vielen Jahren der Guideausbildung freue ich mich als Gründer der GAE, dass wir auch 2021 eine Gruppe hochmotivierter Trainees haben, die sich den durchaus nicht immer gemütlichen Forderungen der Instructors so motiviert stellen und richtig rangehen. Es ist Freude pur, zu sehen, wie ernst sie das Thema Fürsorge für Gäste, Naturschutz auf Tour und vor allem Good Leadership nehmen und genau so viel Spaß haben wir wir als Lehrteam.

Warum machen wir die Trainingstour?
Wer es nicht real ausprobiert und  sich nicht unter den realen belastenden Trekkingaspekten wie Anstrengung, Wetter, Belastung, mal Unruhe oder Unsicherheit, Überraschungen und Änderungen, Störungen und dem eigenen Plan selber ausprobiert, kann nicht sicher sein, wichtige Basics zu kennen und vor allem: sicher zu können! Wer nur etwas weiß, aber es nicht sicher abrufen kann, kann weder sauber guiden, noch sicher für andere einstehen. Daher stellen wir diesen Parcours bereit und lassen sie laufen und selbstständig handeln.

Können und Erfahrung
Können resultiert nur aus Übung und Erfahrung. Dieses mit bloßem Wissen zu verwechseln, passiert am Markt leider zu häufig und daher stehen wir in der GAE uns anders auf: am Ende muss man es sicher abrufen können…unter allen Bedingungen und zu jeder Zeit. Dafür bilden wir intensiv aus.
Trekking ist mehr als mit ein paar Kumpels gemütlich draußen rumzustapfen…Vorsicht, Weitsicht und Umsicht sind die einzigen Garanten, mit gesunden Gästen rauszugehen und mit gesunden Gästen wieder heimzukommen.  So, wie die meisten Unfälle mit guter Ausbildung, Aufmerksamkeit, Wollen und Können und etwas Glück gut vermeidbar sind, so ist auch die hohe Erwartung der Teilnehmer nur durch eben dies zu erreichen.
Unsere unfallfreie Statistik seit 2003, beginnend  in den damaligen Trainings beim vormaligen Wildnisführerverband (IWV) und heute in der eigenen Ausbildungsreihe Second Guide- Nature Walking Guide-Trekking Guide-Wilderness Guide  spricht für sich. Die kleinen Gruppen in denen wir ausbilden, der große Umfang an theoretischer und praktisch-handwerklicher Ausbildung, die häufige Wiederholung der Kernthemen und die stets präsente Arbeit der Instructors macht den Ball rund:-).

Saubere Ausbildung für sicheres Outdoorleben
Die vielen Erfahrungsjahre als Gebirgssoldat und Ausbilder bis August 2020 bieten mir als Leiter und als Verantwortlichem einen unermesslichen Fundus in Sachen Trekking….Gebirgsmärsche in der fordernden Natur der Alpen in Sommer und Winter sind die einzige Berufsausbildung, die das Thema Trekking derart reichhaltig und umfassend abbildet. Dieses auf die zivilen Tätigkeiten anzupassen und zu nutzen, bietet die Gewähr, dass in der GAE nur für die Realität des Outdoorlebens ausgebildet wird. Und nur bestens ausgebildete und erfahrene Instructors stehen vor den bewusst kleinen Gruppe, um ihr ganzes Wissen und Können aus ihrem Outdoorleben, ihren Trainings und Ausbildungen nach einem klaren Lehrplan weiterzugeben.

Die Tätigkeiten und Ausbildung als Bergwanderführer Sommer/Winter in der Steiermark und die vielen eigenen Touren bestätigen auch immer wieder:
Können kommt letztlich nur aus steter Ausbildung, Wiederholung und  Übung. DAS werden wir allen Gästen und Trainees auch in 2022 wieder anbieten und umsetzen

Vielen Dank
Ich danke allen Trainees für ihr Vertrauen und dem beteiligten Lehrteam für die engagierte Mitarbeite, Zuverlässigkeit und Kreativität.

Das Trekking Guide Modul „Navigation und Tourenplanung“ im Rückspiegel

Gar nicht mal so unfreundlich, aber doch leicht harzig.

So zeigte sich das nördlichste deutsche Mittelgebirge den angehenden Trekking Guides zum Ausbildungsmodul „Orientierung und Tourenplanung“. Denn wer erwartet, dass hier nur im Konferenzraum Karten studiert werden, der irrt.

Am Freitag ging es direkt im Zentrum von Altenau los mit der Planung. Die Teilnehmer:innen bekamen UTM Koordinaten zum Camp. Also Karten raus und den schnellsten Weg gesucht. Die Wettervorhersage bestimmte den Weg, denn für 13h war ordentlich Regen angesagt. Bis dahin musste ein Unterstand stehen.

Was auch geglückt ist 😉

Den Rest des Tages wurde das Camp bauen geübt, ausnahmsweise auf der platten Wiese, und ein feiner (nicht fotogener) Linseneintopf aufgesetzt.

Am Samstag

ging es dann ans Kernthema. Von Grund auf erklärte Instructor und Waldpädagoge Peter den Teilnehmer:innen die Welt, im Sinne der Orientierung 😉 . Visuelle Unterstützung / Snack für später ist dabei unerlässlich.

Ab Mittags hatten die Teilnehmer:innen dann ausgiebig Gelegenheit, dass gelernte in die Praxis umzusetzen. Auf einer Navigationsschnitzeljagd quer durch den Harz konnte Wissen angewendet und vertieft werden. Je nach Routenwahl dauerte die Übung zwischen 2 und 4 Stunden. Den Abend ließen wir mit einem auf dem Feuer gekochten Nudelgericht ausklingen…

Am Sonntag

beschäftigte sich die Gruppe noch intensiv mit verschiedenem Kartenwerk. Von der Fliegerkarte bis zum Tourenatlass war alles dabei. Die angehenden Guides planten zum Abschluss noch den Weg vom Camp zum Parktplatz souverän als kleine Tour von 2h. Zufrieden ging es dann für alle auf die Heimreise.

An dieser Stelle ein Herzlches Dankeschön an alle Teilnehmer:innen, Peter und Christoph (als Veranstalter) für ein schönes, lehrreiches und gelungenes Wochenende! Ich für meinen Teil hatte sehr viel Spaß die ersten Kilometer für die Gruppe im Harz zu gestalten und freue mich auf die Trainingstour im November.

Gerrit

November 3rd, 2021|Schlagwörter: , , , , , , |

Erste Hilfe Outdoor

nicht immer sieht es so dramatisch aus…manchmal scheint auch bei Übungen und Ausbildung die Sonne…und die Teilnehmer strahlen mit ihr um die Wette:-)!

Wer rausgeht und sich zu helfen weiß, wenn es doch mal daneben geht…der ist gut ausgestellt. In kleinen Gruppen bis max. 8 Personen üben wir, was im Standardkurs EH nie passiert….nicht Wissen alleine ist das Ziel: Können und den Mut mal hinzufassen wollen wir erwecken…

..das Wilderness First Aid  Teil 1 “ Basics“ ist bei bestem Wetter gelaufen und wieder einmal wurde klar:

Erste Hilfe Outdoor ist kein Spaßthema, macht aber Spaß solange es nur Übung ist. 1 Hund, 6 Personen und eine frisch genähte, mit Holzpellets gefüllte  80 Kg schwere Übungspuppe namens Fritz haben den goldenen Herbst bei bestem Essen und bei wichtigen Themen für Guides, Veranstalter und letztlich auch Privatiers verbracht. Wieder mal haben wir keine Mühen gescheut, auch bei kleiner Gruppe alles rauszuholen.
Theoretische und praktische Übungsaufgaben, intensive Betrachtung folgender „Neben“themen waren auch dabei:

  • EH mit und am Kind
  • Sicherstellung der Vermeidung von EH bei Anwesenheit von Hunden
  • Versicherungsechtliche Betrachtungen
  • Aufgaben ds Guides im Bereich Vorsicht-Weitsicht-Umsicht
  • Fürsorge und sich kümmern
  • Juristische Kernaspekte

 

Themen waren dabei :

  • Allgemeines Basiswissen EH, Notfallmanagement des Guides
  • Out of Center Position des Guides, Guide als Ersthelfer
  • Abbildung von San Übungen
  • Verbände, Brüche, Gifte, Improvisation, Blutstillung
  • Führung d Entscheidung
  • Gruppe in der Notfalsituation
  • Hilfeschemata
  • Kommunikation
  • Umgang mit Verletzten
  • Bodycheck
  • behelfsmäßiger Transport
  • Tragegriffe
  • Rettung aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich
  • Übungsaufgaben
  • Nachtausbildung im Gelände

Freitag wurde die wieder entdeckte Tajine erneut bestückt und fand großen Anklang, Samstag wurde wieder frisch geräuchert und wie bei uns +üblich reichlich und sehr lecker gekocht.

Das Menü des 2. Abends:

  • Im Backofen erwärmte, am Nachmittag frisch geräucherte Forellen
  • Selleriepüree frisch gestampft
  • Rosmarinkartoffeln
  • Gartenzucchini mit Pilzen und Zwiebeln.

Das Wetter hat uns nach dem Orkantief einen wahrlich goldenen Oktober beschert und bei mäßig kalten Temperaturen saßen wir im Wald und haben es uns wie immer gut gehen lassen. Nach dem Orkan vorher waren unsere Augen auch bei den Bäumen…man musste sich nicht groß anstrengen um zu sehen, unter welchem alten Baum man am besen nicht mehr langgeht.

Wenn man sich ein Kanu zulegt…

…dann muss man es auch fahren.

Finde ich. Aber mal einmal von vorne.

Ich fahre schon seit Jahren immer wieder gerne Kanu. Mal so nebenbei am Wochenende, im Rahmen der Guide Academy oder im Urlaub. Eine Fahrt im Kanadier, egal ob auf einem Fluss oder See, gibt nochmal eine ganz andere Perspektive auf Flora und Fauna und hat in der Ruhe der Fortbewegung seinen ganz eigenen Reiz. Gleichzeitig ist das Kanufahren eine Sportart der Kategorie „leicht zu lernen, schwer zu meistern“ und bringt seine ganz eigenen Anforderungen an Mensch und Material mit sich.
Bevor ich 2019 eine große Kanutour am Isteren See in Norwegen (neben dem großen Femundsee) mit 4 Erwachsenen, dem 5 jährigen Sohn einer Freundin und meinem Hund geplant hatte, entschied ich mich auch, die ganze Bande vorher nochmal auf einen Kanukurs zu nehmen. Was macht man, wenn man kentert? Wie steuert man die Boote eigentlich vernünftig? Wie halte ich das Paddel richtig?
Tja, und wenn man dann einmal eine ordentliche Stromschnelle gefahren ist und auch noch spaß dabei hatte ist man direkt angefixt…

…und kauft sich mal ein gebrauchtes Boot 😀 Aber dann wird’s auch ernst. So ein bisschen den Fluss runterpaddeln ist nicht so schwer. Aber wenn man vor hat, das ganze richtig zu lernen, muss man am Ball bleiben. Ich bin diesen Sommer fast jedes freie Wochenende im Kurs, Solo oder mit Gruppen die wunderschöne Lippe von Paderborn aus heruntergefahren und muss sagen: Es wird nicht alt. Mit jeder Fahrt kommt mehr Gefühl in die Steuerung und Manöver die man vorher im Kopf genau planen musste klappen auch intuitiv. Und es macht jedes mal mehr Spaß, neues oder bekanntes an verschiedenen Ecken, bei unterschiedlichem Pegel und an den Stromschnellen auf der Kanustrecke zu probieren.

So langsam muss hier aber mal ein Punkt her. Weil nur um meinen persönlichen Spaß geht hier nun auch nicht. Also, warum schreib ich das so alles daher? Ganz einfach. Ich bilde mich aktuell zum Kanu Guide weiter um hier ab 2022 zusammen für die Guide Academy mit weiteren Partnern einen Lehrgang zum Thema anzubieten.
Jetzt im Winter, wo weniger Tagestouristen auf den Flüssen unterwegs sind und die Pegel hoffentlich etwas höher sind, gibt es bei mir in Ostwestfalen noch einige Kleinflüsse zu erkunden und Technik zu üben. Dazu möchte ich Euch hier im Guide Academy Blog mitnehmen und gleichzeitig diverse Themen rund ums Kanu beleuchten!

Oktober 20th, 2021|Schlagwörter: , , , , , , |
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