Christoph Maretzek, Gründer der Guide Academy Europe

Wer ins Internet schaut, bekommt meist tolle Bilder und Versprechen, doch oft wenig Information zur Person hinter dem Bild. Hier kannst du dir selber deine Meinung (über mich) bilden und für Fragen stehe ich dir jederzeit gerne zur Verfügung. Besonders jetzt zu Coronazeiten ist Transparenz wichtig!

Ich mag es geraderaus und ehrlich, offen und zuverlässig. Winter, Trekking – und Outdoorleben unterwegs ist bis heute mein Lebenselixier und en Umgang mit Gruppen jeder Art finde ich belebend. Die großartige Herausforderung, ein tolles Training oder Konzept zu schaffen, fordert mich stets aus Neue heraus. . Mein Dank gilt denen, die mir „Outdoor“ einst beigebracht und in mir diese tiefe Liebe zu Natur und Menschen geweckt haben!

Lange Solotrekkingtouren in Lappland, Island und Schottland haben mir gezeigt, wie wichtig eine gute Ausbildung, Übung und Erfahrung sind…und die eigene Neugier, um die Ecke zu schauen.

Guide Instructor im IWV e.V.

Fast 20 Jahre hatte ich die Ehre im Internationalen Wildnisführerverband (IWV e.V.) als Trainer, Instructor, als 1.Vorstand und Ausbildungsleiter verantwortlich mitzuarbeiten. Die in den Bereichen Bergwandern, Wildnistouren, Trekking, Winter und Leadership gemachten Erfahrungen fanden erst privat, dann als Guide und letztlich als Guide Instructor zusammen. Mit der Gründung der GAE erfüllte sich dann ein weiterer Traum.

Gründung der GAE

Die GAE zu gründen und jeden Tag hart daran zu arbeiten, heißt für mich, in einem Team von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Naturfreunden auszubilden Verantwortung übernehmen. Dafür, dass künftige Guides das Handwerk bestens beherrschen und sich ihres Wertes bewusst sind. Damit Kunden keine billigen Praktikanten, sondern bestens ausgebildete, selbstbewusste Guides für ihre schönsten Tage im Jahr haben.

Weitere Infos findest du hier unter Mission und History!

1981- ein Rückblick

…als ich mit Outdoor anfing, gab es nicht viel für draussen. Der Rucksack war zumeist noch Opas alter Armeetornister und als 14-jähriger allein nach Spanien zu trampen, war ebenso normal, wie 4 Wochen Trekking auf eigene Faust in fremden Ländern. Durch ganz Europa ging es per Rad (…Sachs Torpedo, 3-Gang!)…auch über die Alpen der Provence. Mit dem selbstgebauten Floß bis nach Wien. Per Kanu, zu Fuß, per Dampfertramp auf den europäischen Flüssen oder im Bus, der Eisenbahn. Geschlafen wurde, wo es uns hin wehte und nichts und niemand hielt uns auf….außer hier und dort ein alarmierter Gendarm…. ☺.

Es waren köstlich freie Jahre, die die beste Schule im Leben bildeten: Wer sich aufmacht, erlebt was…wer daheim bleibt eben nicht. Das Geld war knapp und manchmal Hunger unterwegs nicht unbekannt. Rüdiger Nehberg (RIP 2020) war für unser Held und ein stilles Camp am Bach unser Ritz Carlton.

Dienst als Gebirgsjäger

Das Gebirge hat mich tief geprägt und die Freude daran, mich als Ausbilder „überflüssig zu machen“, ist mir als professionelle Rüstzeug geblieben. Ausbilden heißt stets nur das Beste zu geben, sauber planen, sich fit halten, danach zur Seite treten und Vertrauen in den anderen haben. Heute als Reservist auch junge Feldwebel und Offiziere in Leadership und Führung, Outdoorbasiswissen und Ausbildungsgestaltung mit auszubilden, ist mir eine Ehre.

Zivile Tätigkeiten und Studium

Outdoor lief als Nebenjob schon während des Studiums „Soziale Arbeit“ ab 2001 an….für Pfadileiter, Handwerkskurse, Trainings für Anbieter wie Erlebnistage, Bergwind, Forstämter etc.Die Ausbildung als Zimmermann und Erfahrung in verschiedenen anderen Berufen kommen hilfreich hinzu. Das Diplomstudium schloss ich 2005 mit der Arbeit über „Trekking als Mittel sozialer Arbeit mit Jugendgruppen“ erfolgreich ab.

Die heutige Mitarbeit im Naturpark Neckartal-Odenwald zur Etablierung eines offenen Trekkingweges empfinde ich als große Auszeichnung.

Arbeit als Referent, Betreuer und Trainer

Besondere Freude macht es mir heute, auch Studierende der Hochschule für angewandtes Management (HAM) zu unterrichten, Vorträge zu halten und mit Kindern und Jugendlichen weiterhin zu arbeiten. Einige Jahre der Betreuung arbeits- und wohnsitzloser junger Erwachsener haben mir gezeigt, dass Outdoor auch hier ein wunderbares Mittel ist, um Effekte, Emotionen und Erfahrungen zu schaffen. Ebenso wie heute mit jungen Auszubildenden von Firmen.